Mein erstes Mobiltelefon – Ericsson GF 198

Angeregt durch Stefans Blogeintrag zum kostenlosen telefonieren, indem er am Ende von seinem ersten Mobiltelefon schreibt, habe ich mich auf die Suche nach meinem ersten Mobiltelefon im Internet gemacht. Dieses Telefon habe ich mir noch während meiner Lehrzeit (muss 1994 oder so gewesen sein) gekauft. Ich weiß noch wie ich im Pro-Markt an der Memmingerstraße in Neu-Ulm (gibts nicht mehr, ist jetzt ein Rewe drin) um die abgeschlossenen (!) Vitrinen mit den Mobiltelefonen geschlichen bin und die Dinger waaaahnsinnig anziehend fand. Irgendwann habe ich mir dann das besagte Ericsson GF 198 gekauft. Es war schweineteuer, sowohl das Telefon also auch der Vertrag.

Aus Angst bestohlen zu werden, oder weil mobile Telefone noch absolut unüblich zu der Zeit waren und mir der Besitz meines neuen technischen Spielzeug schon fast peinlich war, versteckte ich das Telefon lange Zeit vor Freunden, meinem Elternhaus und irgendwie auch vor mir selbst. Aus heutiger Sicht ein mehr als seltsames Verhalten, ebenso wie der Ärger den es daheim gab als das Telefon dann doch aufflog (Kumpel rief bei mir zuhause an und fragte meine Mutter nach meiner Mobilnummer – die wusste natürlich nix davon. Autsch!).

Das Telefon selbst war die pure Ausgeburt an technischen Raffinessen (Quelle):

  • NEW keyboard (abrasive resistence)
  • Caller Number Identification*
  • SMALL SIM card slot
  • ACTIVE FLIP for receiving calls
  • Call waiting*
  • Call hold*
  • CONFERENCE Call*
  • Short Message Service – SMS (only RECEIVING)
  • SILENT function (display light blinking)
  • 4 levels and 5 type Rings
  • TIMING outgoing, incoming and all calls)
  • BATTERY monitor (Volts)
  • 3 level security lock
  • One Call list for missed, last dialled and answered calls
  • Speed dial

Alle mit einem * markierten Features sind übrigens Funktionen die nur mittels Operator beim Netzbetreiber funktionierten. Ein auch sehr nettes Details war, dass ich SMS empfangen konnte aber das Telefon nicht in der Lage war SMS zu erstellen, geschweige denn zu versenden. Bilder des Telefons gibt es hier, hier und hier bei Nacht.

Mann, war das ein Prügel!

Was ist bei Fedora los – Update Wahnsinn

Am 13. Januar fiel ich aus allen Wolken, als mir meine Fedora 12 Installation auf meinem Notebook eröffnete, dass 256 Updates und 11 neue Pakete zu installieren wären. Ok, ist wohl ein größeres Update und lies es laufen.  Allerdings ging es am 16 Januar direkt mit nochmals 25 zu aktualisierenden Paketen und gestern kamen dann nochmals 47 Aktualisierungen dazu. Macht Summa Sumarum 328 Aktualisierungen und 11 neue Pakete

# grep Jan\ [1,2]* yum.log | grep Updated | wc -l
328
# grep Jan\ [1,2]* yum.log | grep Install | wc -l
11

Das alles wäre ja nicht so schlimm und unterstreicht sehr schön wie Open Source funktioniert (zeitnahe Problembehebung) wenn da nicht seit dieser Updateorgie ein paar Probleme mit dem Notebook existieren würden:

  • Grafischer Bootup zeigt sporadisch Pixelfeuer
  • Meine transparenten Gnome Panels zeigen seither auch keine Tranzparenz mehr sondern Pixelfeuer (Work around: Tranzparenz deaktivieren)
  • Irgendwie ist das System träge geworden

Und soll ich Euch sagen was mich heute anlacht? Ihr werdet es kaum glauben:

================================================================================
 Paket                    Arch     Version                    Repository  Grösse
================================================================================
Installieren:
 kernel-PAE               i686     2.6.31.12-174.2.3.fc12     updates      19 M
Aktualisieren:
 bind-libs                i686     32:9.6.1-15.P3.fc12        updates     786 k
 bind-utils               i686     32:9.6.1-15.P3.fc12        updates     169 k
 cjkuni-ukai-fonts        noarch   0.2.20080216.1-30.fc12     updates     9.4 M
 cjkuni-uming-fonts       noarch   0.2.20080216.1-30.fc12     updates     8.9 M
 dhclient                 i686     12:4.1.0p1-17.fc12         updates     328 k
 genisoimage              i686     1.1.10-1.fc12              updates     345 k
 gvfs                     i686     1.4.3-3.fc12               updates     931 k
 gvfs-archive             i686     1.4.3-3.fc12               updates      62 k
 gvfs-fuse                i686     1.4.3-3.fc12               updates      28 k
 gvfs-gphoto2             i686     1.4.3-3.fc12               updates      86 k
 gvfs-obexftp             i686     1.4.3-3.fc12               updates      69 k
 gvfs-smb                 i686     1.4.3-3.fc12               updates      90 k
 icedax                   i686     1.1.10-1.fc12              updates     174 k
 kernel-doc               noarch   2.6.31.12-174.2.3.fc12     updates     7.5 M
 kernel-firmware          noarch   2.6.31.12-174.2.3.fc12     updates     907 k
 kernel-headers           i686     2.6.31.12-174.2.3.fc12     updates     746 k
 policycoreutils          i686     2.0.78-10.fc12             updates     615 k
 policycoreutils-gui      i686     2.0.78-10.fc12             updates     187 k
 policycoreutils-python   i686     2.0.78-10.fc12             updates     263 k
 wodim                    i686     1.1.10-1.fc12              updates     367 k
Entfernen:
 kernel-PAE               i686     2.6.31.6-162.fc12          installed    72 M

Vorgangsübersicht
================================================================================
Installieren       1 Paket(e)
Upgrade      20 Paket(e)
Entfernen        1 Paket(e)
Neuinstallieren     0 Paket(e)
Downgrade     0 Paket(e)

Gesamte Downloadgrösse: 51 M
Ist dies in Ordnung? [j/N] :

Ich bin mal gespannt wann das ein Ende nimmt.

Ein neuer Webauftritt für die Piraten in Ulm

Im Rahmen des Bundestagswahlkampfs wurde für die Ulmer Piratenpartei eine Webseite erstellt, welche garnicht so schlecht aussah. Wie aber schon während der Planung bzw. Diskussion auf den Stammtischen angesprochen, bewahrheitete sich, dass die Webseite ohne Content verhungerte. Zum Schluß wurde nicht mal mehr der Termin für den nächsten Stammtisch angepasst.

Damit will ich den Machern der Webseite in keinster Weise ans Bein fahren. Eine Webseite am leben erhalten ist nicht immer die einfachste Aufgabe. So war ich recht froh, dass beim letzten Stammtisch das Thema Homepage auf die Tagesordnung gesetzt wurde. Hier wurde ebenfalls bemängelt, dass die Webseite praktisch Tod ist und kein Nutzwert aus der Seite gezogen werden kann. Da mir genau diese Themen auch auf den Nägeln brannten, bot ich mich an eine neue Webseite auf Basis eines Blogs (WordPress) für die den Stammtisch zu bauen. Angeregt durch das Layout des Blogs der Freiburger Piraten machte ich mich daran dies für Ulm zu adaptieren.

Gestern ist nun das Blog der Ulmer Piraten online gegangen. Jetzt muss man sehen ob es andere Autoren gibt die Inhalte bereitstellen, oder ob das eine One-Man-Show bleibt. Man wird sehen.

“One Shot Not” auf Arte geht weiter

Nach längerer Wartezeit geht es auf Arte mit dem Musikformat One Shot Not weiter. Ab 14. Januar 2010 wird es die Sendung wöchentlich geben, statt wie bisher monatlich. In dieser Sendung bringt Manu Kathché Künstler aus den verschiedensten Musikrichtungen zusammen um jeweils am Ende der Sendung gemeinsam in einer Jamsession Musik zu machen. Dabei können u.U. sehr interessante Gruppierungen entstehen.

Am 14. Januar erwarten uns in der Sendung:

Laut Arte Website wird die Sendung selbst etwas kürzer sein als bisher (ca. 60 Minuten statt bisher 80 – 90 Minuten) und in HD aufgenommen sein.

Sendetermin: 14. Januar, 23:35 Uhr, arte

Update 16. Januar 2010:

Nachdem heute Abend nix vernünftiges in der Glotze kam, habe ich mir die Sendung von Donnerstag angesehen. Zunächst fällt einem die Verkürzung der Sendung auf, weil man unweigerlich denkt “Was, schon vorbei?!” Dafür bekommt man in der Sendung mit kurzen Einspielern einen Einblick in die kommende Sendung sowie am Ende ein to be continued…

Ansonsten hat mich heute die Musikauswahl der Sendung nicht sonderlich angesprochen. Mit Peter von Poehl konnte ich so garnichts anfangen, Charlie Winston ist ein sehr smarter junger Mann, musikalisch aber nicht ganz so mein Ding. Kasabian hätte ich lieber pluged, statt unpluged gehört, nun ja. Dafür haben mich die beiden Lieder von Skunk Anansie begeistert, wenn auch sie natürlich ihren großen Hit Hedonism (Just Because You Feel Good) gespielt haben (spielen mussten?) so war das zweite Stück, ein neues, ein echter Knaller.

Mal sehen wie sich die weiteren Sendungen entwickeln. Ich bin gespannt.

Australian Pink Floyd Show

Als leider zu spät geborener Pink Floyd Fan war es mir leider nicht vergönnt ein Konzert meiner Lieblingsband zu besuchen. Ich kann mich noch an die Division-Bell Tour 1994 erinnern als Pink Floyd im Olympia Stadion München spielten und im Radio jemand anrief und der Anrufer berichtete, dass er vom Balkon die Musik des Konzertes hören könne – war ich neidisch! Lange Zeit war ich in Bezug auf Pink Floyd untätig, sowohl was das fansein betrifft, als auch das hören der Musik. Irgendwann Anfang der Nuller Jahre fiel mir dann die Konzert DVD von Roger Waters Solokonzerttour In the flesh in die Hände und die DVD sollte für sehr lange Zeit meinen DVD Player nicht mehr verlassen.

Ich kann mich nicht mehr erinnern wie ich 2006 davon Wind bekam, dass Roger Waters 2007 erneut mit seiner “Dark Side of the Moon Tour” nach Deutschland kommen würde. Wahrscheinlich habe ich über die Webseite von Bruder Franziskus davon erfahren. Größenwahnsinnig wie ich bin, hatte ich mir für das Konzert in der Hamburger Color Line Arena am 17. April 2007 eine Karte der Besten Kategorie für schlappe 125,- € geholt. Eigentlich Wahnsinn. Aber was tut man nicht alles als Fan.

In den folgenden Monaten habe ich die Pink Floyd Szene relativ intensiv verfolgt und bin so auf eine Tribute Band aufmerksam geworden:

The Australian Pink Floyd Show (kurz Aussie Floyds)

2008 waren die Aussie Floyds in Deutschland zu Gast, allerdings konnte ich mich nicht wirklich zum kauf einer Karte durchringen weil ich mir nicht sicher war ob die Band ihr Geld wert ist und ausserdem fand das Konzert in der Stuttgarter Liederhalle statt, wo ich mir nicht sicher war ob das ein geeigneter Ort für ein Rockkonzert ist. Als ich dann die Konzertberichte bei Bruder Franziskus las hätte ich mir am liebsten in den allerwertesten  gebissen, da ich sofort das Gefühl hatte etwas verpasst zu haben. So reservierte ich mir Ende 2008 sofort und ohne nachzudenken eine Karte für das Konzert im Februar 2009 in Stuttgart. Gespielt wurde The Wall. Oh  je – schwere Kost. Und dass, wo The Wall nicht unbedingt zu meinen Lieblingsalben von Pink Floyd gehört. Aber egal.

Auch wenn ich kein großer Fan von The Wall war, das Konzert war genial. Der Sound (inkl. Surround und Deckenlautsprecher) war erstklassig und um Welten besser (!) als bei Roger Waters in Hamburg knapp 2 Jahre zuvor. Und ich hatte wieder einen sehr genialen Platz in der Halle:

Parkett, ungefähr in der Mitte der Halle und ziemlich mittig vor der Bühne.

The Australian Pink Floyd Show hat das Ziel die Musik von Pink Floyd original getreu zu spielen und das bewiesen sie bei diesem Konzert. Auch wenn The Wall nicht mein mein Liebling ist, so kenne ich das Album doch gut. Und während des Konzerts dachte ich mir irgendwann “Hm, diese Passage kenne ich überhaupt nicht?!“. Bis es mir wie Schuppen von den Augen fiel. Während der The Wall Tour 1980/81 wurde während der Show nach und nach eine Mauer zwischen der Band und den Zuschauern aufgebaut. Da manche Musikstücke zu kurz waren um die benötigte Anzahl von Steinen auf die Mauer zu setzen wurden von der Band Füllstücke gespielt, welche es so auf dem Album nicht gibt. Und genau diese Füllstücke spielten auch die Aussie Floyds während ihres Konzerts, wenn auch keine Mauer aufgebaut wurde. Ich war restlos begeistert und so nahm ich mir nach dem Konzert eine DVD der Jungs von deren Merchandising Stand mit. Und die DVD ist genauso ein Knüller gewesen.

Nun kommt die Australian Pink Floyd Show 2010 also wieder nach Deutschland:

  • 16. März, Hamburg, Color Line Arena
  • 17. März, Berlin, Tempodrom
  • 18. März, Frankfurt, Jahrhunderthalle
  • 19, März, Stuttgart, Porsche Arena
  • 22. März, München, Olympiahalle
  • 25. März, Freiburg, Rothaus Arena

Für das Konzert in Stuttgart in der Porsche Arena habe ich mir 2 Karten bestellt, wieder Parkett, Hallenmitte, mittig vor der Bühne. Dieses Mal wird laut Konzertbeschreibung die Tour “BIG PINK – Greatest Hits” heißen. Ich bin gespannt und freue mich jetzt schon auf das Konzert. Nur, wie bringe ich die knapp zweieinhalb Monate bis dahin über die Bühne?

Piraten-Aktionen 2010

Das Jahr 2010 birgt auf den ersten Blick für einen Piraten in Baden-Württemberg nicht viel aufregendes. Bei genauerer Betrachtung wird allerdings schnell klar, das auch das Jahr nach der Bundestagswahl einiges an Arbeit für Piraten mit sich bringt:

  • Kandidaten für die Landtagswahl 2011 wollen gefunden werden und in einer Aufstellungsversammlung gewählt werden
  • für eben diese Kandidaten müssen 150 Unterstützerunterschriften gesammelt werden
  • es muss die AG Landespolitik bei der Erstellung des Wahlprogramms unterstützt werden und eventuell die Klausurtagungen zur Abstimmung eines Themengebiets besucht werden
  • Mitte Mai steht dann der zweitägige Bundesparteitag in Bingen an
  • Direkt danach kommt im Juni der Landesparteitag BW, eventuell auch zweitägig.

Continue reading