Georg Schramm ist genesen und verlässt die Anstalt

Schade. Georg Schramm ist des Fernsehens überdrüssig und verlässt die ZDF Live Sendung Neues aus der Anstalt. Schade dahingehend, dass mir die Art und Weise seines alter EgosLothar Dombrowski liegt und ich i.d.R. doch sehr d´accord mit seinem gesagten bin. Man könnte sagen politisch liegen wir beide auf einer Welle. Georg Schramm zieht es zurück auf die Theaterbühne.

Urban Priol hat mit vielem Recht, mir ist er allerdings oft nicht bissig und böse genug. Auch Priols Persiflagen von Angela Merkel sind nun auch nicht mehr so der Bringer. Nun heißt es abwarten was das ZDF aus der Anstalt machen wird. Laut Spiegel Online “prüfen Urban Priol und das Team verschiedene Optionen.”

Unterstützerunterschriften – Es kann losgehen

Nach unserer Aufstellungsversammlung für den Wahlkreis 64 Ulm am 8. Mai, haben wir seit dem 18. Mai 2010 die Formulare für die Unterstützerunterschriften zur Verfügung. Nachdem uns der Kreiswahlleiter untersagt hat das Formular z.B. als PDF zum Download anzubieten, haben wir 250 Formulare erhalten. Der Witz dabei ist allerdings, dass die Formulare keine Originale sind, sondern ihrerseits alles Kopien sind. Und das obwohl links an der Seite auf dem Formular folgender Hinweis zu lesen ist:

- Urheberrechtlich geschützt -
Nachdruck, Nachahmung, Kopieren und elektronische Speicherung verboten!

(Quelle: Piratenpartei Ludwigsburg deren Kreiswahlleiter das Bereitstellen des Formulars als Download erlaubt)

Laut unserer Vertrauensperson wurden keine Gründe genannt, warum wir das Formular nicht als PDF zum Download bereitstellen dürfen, obwohl die Landeswahlleiterin eine entsprechende Empfehlung an die Kreiswahlleiter herausgegeben hat. Allerdings werde ich wohl nochmals eine Anfrage an die Kreiswahlleitung stellen, mit der Bitte die Formulare online stellen zu dürfen, inkl. dem dezenten Hinweis, dass die Formulare auch nicht hätten kopiert werden dürfen. Oder gilt mal wieder für Komunen ein anderes Urheberrecht als für uns Normalbürger? Egal.

Heute war ich bei Laser und habe mir einen Stapel Formulare geholt und bin Nachmittags in der Nachbarschaft auf Streifzug gegangen. Ergebnis: 3 Unterschriften, auf 2 warte ich noch, und gefühlt weitere 10 kann ich bestimmt in direkter Nachbarschaft noch sammeln.

Wie alle anderen Wahlkreise in Baden-Württemberg haben wir nun bis zum 59. Tag 18:00 Uhr vor der Landtagswahl, also dem 27. Januar 2011, Zeit 150 Unterstützerunterschriften zu sammeln. Danach wird die Kreiswahlleitung in einer Sitzung, zu der die Vertrauenspersonen des Wahlvorschlags eingeladen werden, über die Zulassung des Wahlvorschlags entscheiden. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg, aber ich freue mich auf die anstehenden Infostände zum sammeln der Unterschriften!

Bundesparteitag 2010.1 der Piratenpartei Deutschland

Seit Freitag den 14. Mai bin ich in Bingen beim Bundesparteitag 2010. Freitag Abend gab es ein Schatzmeistertreffen mit Bernd Schlömer und den Landesschatzmeistern. Das Treffen war öffentlich und da ich vor Ort war, hörte ich mir das ganze an. Was soll ich sagen, ich mag Bernd Schlömer! :)

Im nachfolgenden Album werde ich Impressionen des Bundesparteitags hinterlegen:

Update: Unser Bundesschatzi heißt natürlich Bernd, nicht Berd. Danke an Teresa ;)

Update 2: Bilder des Frühsports beim BPT 2010 Tag 2

Parken in Erbach ist schon etwas besonderes

Heute will ich eine sonderbare Geschichte erzählen. Ich wohne in einer Sackgasse mit sowas ähnlichem wie einer Wendeplatte oder -hammer, wie Ihr wollt. Die Straße hat nur einseitig einen Gehweg.  Alle Häuser in der Strasse haben eine Garage, aber es gibt a) Nachbarn mit mehr als einem (sogar welche mit mehr als 2) Autos. Diese Autos stehen also nicht in der Garage sondern entlang des Gehwegs, meist auch mit zwei Rädern auf dem Gehweg, um dem spärlichen Verkehr die Durchfahrt zu erleichtern.

Nun gibt es in Erbach aber auch eine Politesse. Ihr ahnt schon was? Wartet ab.

Seit vier Jahren wohne ich nun hier. In diesen vier Jahren hatten schon einmal das Vergnügen. Damals gab es Knöllchen von saftigen 15 € für alle die mit Ihren Rädern wagten auf dem Gehweg zu stehen. Ich war zum Glück unterwegs, meinen Schwiegervater hat es aber erwischt. Seither setzt er keinen Reifen mehr auf den Gehweg. Ok, parken auf dem Gehweg auf nicht gekennzeichneten Flächen ist eine Ordnungswidrigkeit. Will ich ja auch gar nicht in Abrede stellen. Einzig die Argumentation geht mir gehörig gegen den Strich.

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Ein wichtiges Wochenende naht

Nächstes Wochenende ist es also soweit. In NRW wird ein neuer Landtag gewählt und die dortigen Piraten geben alles für ein gutes Ergebnis. In Ulm laufen die Vorbereitungen für die Aufstellungsversammlungen am Samstag für die Wahlkreise 64 Ulm und und 65 Ehingen. Die Aufstellungsversammlungen finden am 8. Mai 2010 in der Galerie über dem Café im Kornhauskeller statt, Ulm beginnt um 15:30 Uhr Ehingen folgt um 17:00 Uhr .

Ursprünglich war es geplant die Aufstellungsversammlung im Nebenzimmer des Café im Kornhauskeller zu veranstalten. Letzten Montag kam dann die Hiobsbotschaft:

Liebe Piraten, es tut mir leid, aber eine Mitarbeiterin von uns hat den Raum doppelt belegt und ihr wurdet leider nach den anderen eingetragen und könnt den Raum deshalb am Samstag nicht für Eure Veranstaltung nutzen!

Argl! Aber dank Enno konnte mit den Betreibern des Kornhauskellers eine für uns passende Lösung gefunden werden. Über dem Café befindet sich eine Galerie, welche für Kunstausstellungen u.ä. genutzt wird. Wir bekommen die Räumlichkeiten kostenfrei gestellt, inkl. Tische und Stühle. An dieser Stelle einen herzlichen Dank an Frau Becker vom Café im Kornhauskeller, die das für uns geklärt hat! Alles andere wäre ein riesen Akt geworden.

Den Piraten in NRW wünsche ich ein gutes Ergebnis, die Zeichen stehen laut ZDF Politbarometer, dass die Piraten erstmals von den Sonstigen Parteien gesondert erwähte, ja nicht schlecht. Hoffen wir, dass es mehr als die 3 % werden!

Uns Piraten in Ulm und Alb-Donau wünsche ich eine jeweils gelungene Aufstellungsversammlung, damit für uns der Weg in den Wahlkampf für die Landtagswahl 2011 in Baden-Württemberg frei ist.

Hat Lenovo die Marke ThinkPad ruiniert?

An dieser Stelle muss ich mal meinen Unmut über vermeintlich hochwertige Businessnotebooks loswerden. Früher stand der Name ThinkPad für unverwüstliche und nahezu unkapputbare Notebooks von IBM. Leider hat IBM 2004/2005 die PC Sparte an den chinesischen Hersteller Lenovo verkauft, und meine damaligen Befürchtungen scheinen sich zu bewahrheiten. Aber von Anfang an.

In meiner jetztigen Firma habe ich von meinem Vorgänger ein ThinkPad R60 (schon von Lenovo) übernommen. Das Notebook hat mir 3 Jahre treue Dienste geleistet, allerdings hatte mir der Linuxkernel in letzter Zeit immer mehr CPU Probleme gemeldet und auch sonst schien die HW Proleme zu haben (Sobald Anwendungen auf die Soundkarte zugriffen (z.B. mein Nagios Plugin im Firefox) stürzte entweder der Soundtreiber ab oder der Sound war total zerhackt und die CPU Last war 100%. Also beim Chef gequengelt und 2 Angebot für neue Notebooks vorgelegt: Lenovo ThinkPad R500 oder HP 6730b, preislich beide in etwa identisch. Da mein Chef aber durch und durch blau ist (“True Blue”) konnte er sich nicht so recht zu einem HP Notebook durchringen. Also gut, das R500 bestellt.

Das R500 gibt es nur noch mit Windows 7®. Dem Notebook lag zwar eine Downgrade DVD für Windows XP bei, allerdings wolle ich doch Win 7 nutzen. Ich hatte privat die Beta bzw. die RC2 auf einem PC installiert und war soweit zufrieden mit dem neuen Betriebssystem. Erstes Problem: Unser Samba DC kommt mit Win7 nicht zurecht, da Samba Version zu alt. Ok, nicht so schlimm, kann das Notebook nix dafür. Problem zwei: Unser Virenscanner kommt nicht mit Win7 zurecht. OK, auch nicht das Problem des Notebooks.

Nach knapp 3 Wochen begrüßte mich mein R500 beim Einschalten mit einem lauten piepsen und der Meldung “FAN ERROR” auf dem Bildschirm. Na toll. Also Ticket bei Lenovo aufgemacht, Notebook eingeschickt und nach einer Woche wieder bekommen. So weit, so gut.

OK, ein HW Fehler kann ja mal passieren.  Was mich aber noch viel mehr nervt ist das Ansprechverhalten des gesamten Systems. Anmeldung am System (mit Fingerabdrucksensor) dauert recht lange, als wäre das System schon Jahre in Benutzung. Auch kommt es öffters mal vor, dass das System im Taskmanager 100% Last zeigt, sich allerdings kein Prozess identifizieren lässt der die Last verursachen würde. Dann stürzt regelmäßig die Start- bzw. Taskleiste ab und das System ist wieder unbenutzbar bis Windows sich nach gefühlten fünf Minuten selbst geheilt hat. Und gerade eben, als ich eine Pause beim schreiben dieses Artikels machte und den Notebookdeckel schloß (also Standby), führte das tolle Teil einen Reboot durch und Win teilt mir die im Anschluß mit, dass es unerwartet neustarten musste.

Wer ist also jetzt der schuldige, Lenovo oder doch Windows 7? Vom Grundsatz her würde ich ja behaupten wollen, dass Lenovo seine Systeme bzw. die Windows 7 Installation auf seinen Systemen nicht im Griff hat, sei es durch Treiber oder Anpassung der Hardware selbst. Wirkliche Freude beim arbeiten mit dem Gerät kommt jedenfalls nicht auch. Nicht wenn man sich im Zweifel zwei Mal anmelden muss, bis die Start- bzw. Taskleiste Befehle annimmt oder das System aus unerfindlichen Gründen blockiert. Downgrade auf Windows XP? Hm will ich eigentlich nicht, da ich bestimmte Funktionen von Windows 7 echt praktisch finde und darauf ungern verzichten würde. Linux? Gern, aber ein erster Test offenbarte massive Probleme mit der Grafikkarte (Bild wird unvermittelt schwarz und keine Reanimation möglich). Irgendwie eine blöde Situation.