Ein Rezept: #Kartoffelsalatgate

Heilig Abend war lustig. Auf Twitter habe ich meine Vorbereitungen für den traditionellen Lenzschen Kartoffelsalat dokumentiert. Natürgemäß gab es im tiefsten Schwaben einigen Widerstand gegen Kartoffelsalat mit Majonnaise. Wer Mutig ist kann ja mal folgendes Rezept versuchen.

Kartoffelsalat für 4 Personen

  • ein großzügiges Kilo Pellkartoffeln
  • eine große Zwiebel
  • ca. 1/2 Glas Essiggurken (wir verwenden immer Cornichons)
  • ca. 4 Äpfel (je nach dem wie groß selbige sind, eher eine saure Sorte verwenden)
  • ca. 200 Gr. Majonnaise
  • ca. 100 Gr. Naturjoghurt
  • Salz und Pfeffer Continue reading

Der Bagger war da

Seit Herbst 2010 planen wir unseren Garten neu zu gestalten, da sich damals die Gelegenheit bot die “Altlasten” aus dem Garten zu bekommen. Seither lag unser Garten als Mondlandschaft brach. Nach etlichen Zusagen, dass es endlich losgehen würde und wir immer enttäuscht wurden, bot sich vor 2 Wochen die Gelegenheit und eine Woche später war es dann soweit. Der Bagger rückte an und buddelte unsere geplanten Stellplätze ins Grundstück.

Mein Blog leidet derzeit etwas

Der letzte Artikel in meinem Blog ist schon wieder über einen Monat alt. Der Grund dafür ist aber relativ einfach erklärt: Seit der Abgeordnetenhauswahl in Berlin am 18. September herrscht bei den Piraten Land unter und somit auch bei mir.

Die Berliner Piraten haben es tatsächlich geschafft mit ihrer kompletten Landesliste in das Abgeordnetenhaus (Landtag) einzuziehen. Mit ihrem Wahlergebnis von 8,9 Prozent haben die Berliner Piraten im wahrsten Sinne des Wortes einen Gordischen Knoten gelöst. Seither ist dem vernehmen nach in allen Landesverbänden der Piratenpartei mächtig was los. Auch wir in Baden-Württemberg spüren die Auswirkungen sehr deutlich. Seit der Wahl sind unsere Mitgliedszahlen spürbar nach oben gegangen (und der Trend hält immer noch an, wenn auch inzwischen abgeschächt). Unsere Stammtische erfahren frischen Zulauf an Interessierten die sich die Piraten einfach mal ansehen wollen. Und viele davon kommen wieder. So auch beim Ulmer Stammtisch und das macht richtig Spaß.

Das sind also die Gründe, weshalb es hier aktuell etwas ruhiger geworden ist. Aber ich bin mir sicher, dass es bald wieder mehr zu lesen gibt.

Mein ganz persönlicher 9/11

Heute jähren sich die Anschläge auf das World Trade Center in New York das zehnte Mal. Man kommt in den vergangenen Tagen nicht drum herum mit dem Thema konfrontiert zu werden. Sei es die Festnahme von zwei Terrorverdächtigen in Berlin, oder die aktuell verkündete akute Bedrohungslage in den USA (und natürlich versichern die Behörden in den USA gleichzeitig, dass für die Bevölkerung keine Gefahr bestünde). Und nicht zuletzt wird man im TV derzeit mit dem Thema 9/11 dauerberieselt.

Nichts desto Trotz habe ich mir gestern die BBC Dokumentation auf VOX angesehen und war aufs neue erschüttert als ich die Bilder wieder in geballter Form sah. Auch nach 10 Jahren ist das Geschehene eigentlich unglaublich und schier unvorstellbar. Gerade auch weil mann gelernt hat mit dieser Erlebnis zu leben. Und was mussten wir im Anschluss alles über uns ergehen lassen. Die USA zogen in den »War On Terrorism« bei dem sich Deutschland nicht beteiligt hat. Vor dem klaren Nein von Gerhard Schröder habe ich ehrlich gesagt heute noch Respekt und fand das damals und heute richtig, dass Deutschland sich an diesem Krieg nicht beteiligt hat. [1] Continue reading

Sport ist Mord – dache ich immer

Letzten Freitag habe ich etwas verrücktes getan. Ich bin mit einem klaren Ziel vor Augen in die Stadt gefahren und habe eine Filiale von Runnerspoint, die in Ulm Run² heißt, angesteuert, mit dem Ziel mir Laufschuhe zu kaufen. Spinne ich eigentlich? Sport? ICH? Undenkbar – bisher.

Nachdem mein erster Versuch mir Laufschuhe zu kaufen an den deutschen Ladenöffnungszeiten scheiterte (Montag vergangener Woche stand ich um 19:01 Uhr vor verschlossener Tür), sollte es diesmal klappen. Zu Runnerspoint hatte ich mir ausgesucht, weil ich positives über deren Beratungsangebot gehört hatte. Und so war es dann auch. Der motivierte Verkäufer verfrachtete mich dann auch sogleich auf das Laufband um mein Abrollverhalten per Videoanalyse beurteilen zu können. Wie die allermeisten neige ich dazu beim laufen nach innen einzuknicken, benötige also keine neutralen sondern stabilisierende Schuhe.

Nachdem mir all das erklärt wurde, verschwand der Verkäufer im Lager und suchte Schuhe aus. In der Zwischenzeit versuchte ich mich von den Strapazen auf dem Laufband zu erholen. Es war warm und ich schwitzte wie ein Schwein. Aus dem Lager mitgebracht hatte der gute Mann 2 verschiedene Paar Laufschuhe und spezielle Laufsocken, welche sich trotz Polyhastenichtgesehen Fasern erstaunlich gut anfühlten. Beide Schuhe durfte ich anprobieren und dann gings vor den Laden auf die Straße und ich sollte ein paar Meter darin laufen um ein Gespür für die Schuhe zu bekommen. Ich kam mir zwar selten doof vor, weil ich mir die Schuhe nicht wirklich beurteilen kann, aber lief ich einmal die Straße auf und ab. Beide Paar Schuhe habe ich dann auch noch mit speziellen Sporteinlegesohlen testen können. Continue reading

Die heimlichen Leiden im ÖPNV

Der ÖffentlichePersonenNahVerkehr ist eine tolle Sache. Ich fahre gern mit Bus und Bahn zur Arbeit, eigentlich, wenn da nicht immer diese Unzulänglichkeiten mit den blöden Fahrscheinen wären. Und langsam glaube ich, dass diese Probleme immer zu Wochen- oder Monatsanfang auftreten.

Gestern war mein erster Arbeitstag nach meinen Sommerurlaub. Den ersten Tag bin ich mit dem Auto gefahren. Dafür ging heute der Alltag mit zeitig aufstehen und zum Bahnhof radeln wieder los. Heute bin ich sogar extra 5 Minuten früher los, damit ich genug Zeit habe mir eine Wochenkarte zu besorgen. Aber denkste!

Am Bahnhof angekommen also mein Fahrziel eingegeben und Wochenkarte ausgewählt. Diese kostet übrigens schlappe 27 EUR. Wahnsinn. Nach dem ich i.d.R. nie groß Bargeld bei mir habe, bin ich ja jetzt schon froh, dass man mit Karte an allen DING/DB Automaten zahlen kann. Also Karte rein und – warten. Nach einer ganzen Weile sagt mir der Automat: “Zahlung abgebrochen”. Spitze. Also Zahlvorgang abgebrochen, eine gefühlte Ewigkeit gewartet bis der Automat sein Startbildschirm wieder zeigt, und noch mal. Wieder Zahlung abgebrochen. OK, dann halt doch mit barem, hatte zufällig Scheine da. Diese nimmt der Drecksautomat aber nicht mehr an, wenn man mal Kartenzahlung gewählt hat. Als wieder abbrechen, gefühlt eine Ewigkeit warten und dann – steht auch schon mein Zug am Bahnsteig. Also schwarzfahren. Continue reading