Vier Stunden Arbeit, etwas Vorbereitung und 4 Piraten bei der Arbeit. Das Ergebnis kann sich sehen lassen:


Vier Stunden Arbeit, etwas Vorbereitung und 4 Piraten bei der Arbeit. Das Ergebnis kann sich sehen lassen:


Gestern war es also soweit: Der Tag der offenen Tür bei den Piraten in Baden-Württemberg, der bei den Piraten unter dem Titel »OpenShip« lief. Ziel dieser Aktion war, eine landesweite Informationsveranstaltung der Piraten in Baden-Württemberg auf die Beine zu stellen und für die Bürger im Land ansprechbar zu sein.
Jetzt mag man denken, die Piraten sind doch immer ansprechbar, es kann doch schließlich jeder zu den Stammtischen der Piraten kommen. Grundsätzlich ist das natürlich richtig, doch wirkt so ein Tag der offenen Tür erst mal mehr Interesse, bzw. setzt die Hemmschwelle herab sich auch wirklich mal die Piraten anzusehen. Laser hatte der lokalen Presse eine entsprechende Presseinfo geschickt und die Südwest Presse hatte in ihrer gestrigen Ausgabe einen entsprechenden Veranstaltungshinweis gedruckt.
So fand ich mich gestern also um 18:30 Uhr im Café im Kornhauskeller ein und breitete die üblichen Werbeutensilien aus, so dass einem pünktlichen Beginn um 19 Uhr nichts im Wege stand. Kurz nach 19 Uhr bekam ich Verstärkung von meinem Ersatzkandidaten Fabian und wird diskutierten noch darüber ob überhaupt jemand kommen würde. Und wir wurden eines besseren belehrt, denn gegen 19:30 Uhr saßen wir mit 3 Interessierten Bürgern am Tisch und die Vorstellung der Ziele der Piratenpartei konnte beginnen. Im Verlauf des Abends gesellte sich noch stk zu uns, der uns argumentativ unterstützte und bis gegen 22 Uhr sehr interessante Diskussionen rund um die Piratenpartei geführt wurden.
Auf eine Vorführung unserer technischen Spielzeuge wie das Piratenpad, den Mumble-Server für Sprachkonferenzen oder auch unser Piratenwiki haben wir bewusst verzichtet, wenn auch wir die Tools während der Diskussion erwähnten und erklärten. Wir empfanden das vorführen der Tools eher als störend, bzw. als unpassend. Schade hingegen war, dass sich niemand von der Presse zu unserem Tag der offenen Tür traute.
Alles in allem empfand ich den gestrigen Abend als sehr angenehm und hoffe unsere Gäste konnten interessante Einblicke in unsere Themen gewinnen und wir haben viele Fragen beantwortet. Hier bin ich eigentlich guten Mutes, da wir doch entsprechendes Feedback bekamen.
Heute war ich mit Laser die zweite Runde in Ulm plakatieren. Vor einer Woche haben wir an der Endhaltestelle in Söflingen zwei Plakate neben der CDU aufgehängt:
Heute, auf Kontrollfahrt sah das ganze dann so aus:
Nachdem eines der abgeschnittenen/zerstörten Bilder noch auf der Straße lag, kann die Zerstörung der CDU Plakate eigentlich nicht so lange her sein.
Ich gebe zu, dass ich im ersten Moment Schadenfreude in mir hatte, aber eigentlich finde ich Zerstörung von Wahlplakaten jetzt nicht so den Bringer.
Alle Standorte unserer Plakate findet Ihr hier:
Auch in den Kinos wollen wir Piraten in Baden-Württemberg werben:
Nach meiner Fieberauszeit diese Woche bin ich gerade noch rechtzeitig zum Plakatierstart in Ulm fit (naja) geworden. So habe ich mich mit mit Laser und Gunther am Nachmittag in Ulm getroffen und haben an insgesamt 25 Plätzen in der Ulmer Innenstadt und der Weststadt und Söflingen die Welt mit unseren Plakaten verschönert. Besonders stolz sind wir auf unsere Plakate an der Endhaltestelle der Straßenbahn in Söflingen, direkt neben unserem hoch geschätzten Ministerpräsidenten Mappus:
Die Steilvorlage mussten wir einfach mitnehmen. Insgesamt wurden heute noch mehr Plakate in Ulm plaziert, da Laser bereits Vormittags mit Stefan in der Innenstadt unterwegs war. Da leider keine Fotos mit GPS Koordinaten gemacht wurden, fehlen die in der Kartenansicht, die Ihr ansehen könnt, wenn Ihr auf diesen Link klickt: http://loorg.de/plakate
Vielen Dank an die Helfer! Es hat riesen Spaß gemacht!!!
P.S.:
Falls sich jemand über Plokate im Titel wundert: Mein Sohnemann bekam zur Bundestagswahl 2009, damals 4 Jahre alt, das Wort “Plakate” noch nicht ohne Unfall über die Lippen. Herausgekommen ist immer “Plokate”
Auch zu dieser Landtagswahl stellt die Internetplattform Abgeordnetenwatch.de allen zur Wahl stehenden Direktkandidaten die Möglichkeit auf Fragen der Bürger zu Antworten. So habe ich Ende Januar eine E-Mail von Abgeordnetenwatch bekommen, in der mir mitgeteilt wurde, dass mein Grundprofil angelegt wurde.
Grundprofil bedeutet hierbei, dass man neben Namen, Beruf, Geburtstag, Adresse und evtl. vorhandene Homepage angeben kann. Im Profil selbst kann aber kein Bild hinterlegt oder Vita und Ziele o.ä. angegeben werden. Dies ist dem sogenannten erweiterten Profil vorbehalten für das Abgeordnetenwatch.de Geld verlangt. Dank eines Spenders (vielen Dank!) verfüge ich über ein solch erweitertes Profil, dass ich natürlich auch mit Informationen gefüttert habe.
Mein Abgeordentenwatch.de Profil findet Ihr hier:
http://www.abgeordnetenwatch.de/carsten_lenz-546-42116.html
Was mich etwas wundert: Bisher kein anderer Kandidat in meinem Wahlkreis hat ein erweitertes Profil. Haben die etablierten Parteien kein Geld mehr für ihren Wahlkampf? Oder ist etwa denen die Bürgernähe etwa nicht gar so wichtig?
Ich freue mich auf meine erste Frage, auch wenn ich offen zugebe, dass ich ein wenig Bamel davor habe!