An dieser Stelle muss ich mal meinen Unmut über vermeintlich hochwertige Businessnotebooks loswerden. Früher stand der Name ThinkPad für unverwüstliche und nahezu unkapputbare Notebooks von IBM. Leider hat IBM 2004/2005 die PC Sparte an den chinesischen Hersteller Lenovo verkauft, und meine damaligen Befürchtungen scheinen sich zu bewahrheiten. Aber von Anfang an.
In meiner jetztigen Firma habe ich von meinem Vorgänger ein ThinkPad R60 (schon von Lenovo) übernommen. Das Notebook hat mir 3 Jahre treue Dienste geleistet, allerdings hatte mir der Linuxkernel in letzter Zeit immer mehr CPU Probleme gemeldet und auch sonst schien die HW Proleme zu haben (Sobald Anwendungen auf die Soundkarte zugriffen (z.B. mein Nagios Plugin im Firefox) stürzte entweder der Soundtreiber ab oder der Sound war total zerhackt und die CPU Last war 100%. Also beim Chef gequengelt und 2 Angebot für neue Notebooks vorgelegt: Lenovo ThinkPad R500 oder HP 6730b, preislich beide in etwa identisch. Da mein Chef aber durch und durch blau ist (“True Blue”) konnte er sich nicht so recht zu einem HP Notebook durchringen. Also gut, das R500 bestellt.
Das R500 gibt es nur noch mit Windows 7®. Dem Notebook lag zwar eine Downgrade DVD für Windows XP bei, allerdings wolle ich doch Win 7 nutzen. Ich hatte privat die Beta bzw. die RC2 auf einem PC installiert und war soweit zufrieden mit dem neuen Betriebssystem. Erstes Problem: Unser Samba DC kommt mit Win7 nicht zurecht, da Samba Version zu alt. Ok, nicht so schlimm, kann das Notebook nix dafür. Problem zwei: Unser Virenscanner kommt nicht mit Win7 zurecht. OK, auch nicht das Problem des Notebooks.
Nach knapp 3 Wochen begrüßte mich mein R500 beim Einschalten mit einem lauten piepsen und der Meldung “FAN ERROR” auf dem Bildschirm. Na toll. Also Ticket bei Lenovo aufgemacht, Notebook eingeschickt und nach einer Woche wieder bekommen. So weit, so gut.
OK, ein HW Fehler kann ja mal passieren. Was mich aber noch viel mehr nervt ist das Ansprechverhalten des gesamten Systems. Anmeldung am System (mit Fingerabdrucksensor) dauert recht lange, als wäre das System schon Jahre in Benutzung. Auch kommt es öffters mal vor, dass das System im Taskmanager 100% Last zeigt, sich allerdings kein Prozess identifizieren lässt der die Last verursachen würde. Dann stürzt regelmäßig die Start- bzw. Taskleiste ab und das System ist wieder unbenutzbar bis Windows sich nach gefühlten fünf Minuten selbst geheilt hat. Und gerade eben, als ich eine Pause beim schreiben dieses Artikels machte und den Notebookdeckel schloß (also Standby), führte das tolle Teil einen Reboot durch und Win teilt mir die im Anschluß mit, dass es unerwartet neustarten musste.
Wer ist also jetzt der schuldige, Lenovo oder doch Windows 7? Vom Grundsatz her würde ich ja behaupten wollen, dass Lenovo seine Systeme bzw. die Windows 7 Installation auf seinen Systemen nicht im Griff hat, sei es durch Treiber oder Anpassung der Hardware selbst. Wirkliche Freude beim arbeiten mit dem Gerät kommt jedenfalls nicht auch. Nicht wenn man sich im Zweifel zwei Mal anmelden muss, bis die Start- bzw. Taskleiste Befehle annimmt oder das System aus unerfindlichen Gründen blockiert. Downgrade auf Windows XP? Hm will ich eigentlich nicht, da ich bestimmte Funktionen von Windows 7 echt praktisch finde und darauf ungern verzichten würde. Linux? Gern, aber ein erster Test offenbarte massive Probleme mit der Grafikkarte (Bild wird unvermittelt schwarz und keine Reanimation möglich). Irgendwie eine blöde Situation.
An dieser Stelle muss ich mal meinen Unmut über vermeintlich hochwertige Businessnotebooks loswerden. Früher stand der Name ThinkPad für unverwüstliche und nahezu unkapputbare Notebooks von IBM. Leider hat IBM 2004/2005 die PC Sparte an den chinesischen Hersteller Lenovo verkauft, und meine damaligen Befürchtungen scheinen sich zu bewahrheiten. Aber von Anfang an.
In meiner jetztigen Firma habe ich von meinem Vorgänger ein ThinkPad R60 (schon von Lenovo) übernommen. Das Notebook hat mir 3 Jahre treue Dienste geleistet, allerdings hatte mir der Linuxkernel in letzter Zeit immer mehr CPU Probleme gemeldet und auch sonst schien die HW Proleme zu haben (Sobald Anwendungen auf die Soundkarte zugriffen (z.B. mein Nagios Plugin im Firefox) stürzte entweder der Soundtreiber ab oder der Sound war total zerhackt und die CPU Last war 100%. Also beim Chef gequengelt und 2 Angebot für neue Notebooks vorgelegt: Lenovo ThinkPad R500 oder HP 6730b, preislich beide in etwa identisch. Da mein Chef aber durch und durch blau ist ("True Blue") konnte er sich nicht so recht zu einem HP Notebook durchringen. Also gut, das R500 bestellt.
Das R500 gibt es nur noch mit Windows 7®. Dem Notebook lag zwar eine Downgrade DVD für Windows XP bei, allerdings wolle ich doch Win 7 nutzen. Ich hatte privat die Beta bzw. die RC2 auf einem PC installiert und war soweit zufrieden mit dem neuen Betriebssystem. Erstes Problem: Unser Samba DC kommt mit Win7 nicht zurecht, da Samba Version zu alt. Ok, nicht so schlimm, kann das Notebook nix dafür. Problem zwei: Unser Virenscanner kommt nicht mit Win7 zurecht. OK, auch nicht das Problem des Notebooks.
Nach knapp 3 Wochen begrüßte mich mein R500 beim Einschalten mit einem lauten piepsen und der Meldung "FAN ERROR" auf dem Bildschirm. Na toll. Also Ticket bei Lenovo aufgemacht, Notebook eingeschickt und nach einer Woche wieder bekommen. So weit, so gut.
OK, ein HW Fehler kann ja mal passieren. Was mich aber noch viel mehr nervt ist das Ansprechverhalten des gesamten Systems. Anmeldung am System (mit Fingerabdrucksensor) dauert recht lange, als wäre das System schon Jahre in Benutzung. Auch kommt es öffters mal vor, dass das System im Taskmanager 100% Last zeigt, sich allerdings kein Prozess identifizieren lässt der die Last verursachen würde. Dann stürzt regelmäßig die Start- bzw. Taskleiste ab und das System ist wieder unbenutzbar bis Windows sich nach gefühlten fünf Minuten selbst geheilt hat. Und gerade eben, als ich eine Pause beim schreiben dieses Artikels machte und den Notebookdeckel schloß (also Standby), führte das tolle Teil einen Reboot durch und Win teilt mir die im Anschluß mit, dass es unerwartet neustarten musste.
Wer ist also jetzt der schuldige, Lenovo oder doch Windows 7? Vom Grundsatz her würde ich ja behaupten wollen, dass Lenovo seine Systeme bzw. die Windows 7 Installation auf seinen Systemen nicht im Griff hat, sei es durch Treiber oder Anpassung der Hardware selbst. Wirkliche Freude beim arbeiten mit dem Gerät kommt jedenfalls nicht auch. Nicht wenn man sich im Zweifel zwei Mal anmelden muss, bis die Start- bzw. Taskleiste Befehle annimmt oder das System aus unerfindlichen Gründen blockiert. Downgrade auf Windows XP? Hm will ich eigentlich nicht, da ich bestimmte Funktionen von Windows 7 echt praktisch finde und darauf ungern verzichten würde. Linux? Gern, aber ein erster Test offenbarte massive Probleme mit der Grafikkarte (Bild wird unvermittelt schwarz und keine Reanimation möglich). Irgendwie eine blöde Situation.
[nggallery id=6]