Mit ein paar Tagen Abstand habe ich mir so meine Gedanken darüber gemacht was gut, was lief schlecht in den vergangenen Wochen und Monaten des Wahlkampfs zur Landtagswahl.
Zunächst muss ich zugeben, dass ich die Doppelbelastung Landtagskandidatur / Beisitzer im Landesvorstand unterschätzt habe. Mit welcher E-Mail Flut wir im Landesverband die letzten 10 Monate bombardiert wurden ist eigentlich schon unbeschreiblich. Dass durch die Doppelbelastung, speziell in den letzten drei bis vier Wochen meine Vorstandsarbeit extrem gelitten hat, bitte ich zu entschuldigen. Meinen Vorstandskollegen ohne Kandidatur zur Landtagswahl möchte ich hier ein Riesen Dankeschön aussprechen!
Die parteiinterne Organisation der Landtagswahl fand ich soweit in Ordnung, gebe aber zu, dass ich hier natürlich etwas befangen bin durch mein Vorstandsamt und dadurch natürlich aus erster Hand mit Informationen versorgt war. Weniger gut fand ich die Organisation und den Informationsfluss in meinem Bezirksverband (BzV). Ich weiß, dass ich einigen hier im BzV Tübingen wahrscheinlich mächtig auf die Füße trete, aber ich denke es muss sein. Die Informationsverbreitung innerhalb des BzV muss schneller von statten gehen. Es nützt mir nichts, wenn ich zwar als Landesvorstand weiß, dass bestimmte Materialien beschafft und an die BzVe verteilt sind, der BzV aber die Informationen nicht an die Mitglieder weitergibt. Ich bin mir nicht sicher, ob alle Kandidaten im BzV Tübingen z.B. mitbekommen haben, dass nach der ersten Auflage des allgemeinen Flyers nochmals landesweit 140.000 Flyer nachbestellt und an die BzVe verteilt wurden. Auch habe ich auf schriftliche Anträge an den Bezirksverband noch keine offizielle Rückmeldung oder Reaktion erhalten. Die mündliche Zusage reicht (mir) in diesem Fall nicht aus. So sollte es nicht laufen.
Die Materialbeschaffung über den Landesverband lief in meinen Augen sehr gut. Ich möchte an dieser Stelle unserem Landesschatzmeister das größtmögliche Danke-Lebkuchenherz um den Hals hängen, dass man backen kann! Und er hat sich hierbei wahrlich den Allerwertesten aufgerissen. Continue reading
